Direkter E-mail-Kontakt zum Team:
Astrid Gallinger:
a.gallinger[at]gtp-west.de
Rainer Possitt:
r.possitt[at]gtp-west.de
Wilma Warbel:
w.warbel[at]gtp-west.de
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Der durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung initiierte Kooperationsverbund "Gesundhseitförderung bei sozial Benachteiligten" (www.gesundheitliche-chancengleicheit.de) hat die folgenden Praxisbereiche des Angebots "Gesundheitstreffpuntk West in Bremen" als besonders nachahmenswert (Good Practice) identifiziert:
- Settingansatz
- Integriertes Handlungskonzept/Vernetzung
- Innovation und Nachhaltigkeit
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Die MitarbeiterInnen des Gesundheitstreffpunkt West:
Astrid Gallinger
Sozialwissenschaftlerin, betriebliche Sozialberaterin und Arzthelferin.
Nach verschiedenen beruflichen Tätigkeiten im Gesundheitswesen, u.a. in der Pflege, Gesundheitsforschung und der beruflichen Rehabilitation, ist sie seit 1999 im GTP tätig. Neben der individuellen Gesundheitsberatung liegen ihre Arbeitsschwerpunkte in den Bereichen Älter werden und Gesundheit sowie in der Projektpräsentation und Evaluation der Arbeit des GTP.
Rainer Possitt
Dipl. Sozialpädagoge
Bevor der Gesundheitstreffpunkt seine berufliche Aufmerksamkeit bekam hat er in der Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und Organisationsberatung gearbeitet.
Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Kinder und Jugendliche, Selbsthilfe, individuelle Gesundheitsberatung und Öffentlichkeitsarbeit sowie der "Gröpelinger Sportmeile".
Wilma Warbel
Dipl. - Sozialarbeiterin, Systemische Beraterin und Familientherapeutin.
Im Gesundheitstreffpunkt liegen ihre Arbeitsschwerpunkte neben der individuellen Gesundheitsberatung in den Bereichen Gewalt- und Suchtprävention, Mädchen-, Frauen- und Familiengesundheit sowie Projektmanagement und Wohnumfeldverbesserung.
In freiberuflicher Tätigkeit arbeitet sie für Bildungsträger als Dozentin, systemische Beraterin und Supervisorin.
Wir über uns
Das Konzept
Seit 1985 engagiert sich der Gesundheitstreffpunkt im Bremer Westen, dazu gehören die Ortsteile Oslebshausen, Gröpelingen, Walle und Findorff, für das körperliche, seelische, soziale und kulturelle Wohlbefinden der hier lebenden Menschen. Die Bevölkerung des Bremer Westens und hier insbesondere die Bewohnerschaft einzelner benachteiligter Wohnquartiere bedarf angesichts der dortigen Problemlagen (hohe Arbeitslosigkeit, viele Sozialhilfe Beziehende, zahlreiche Alleinerziehende und kinderreiche Familien, überdurchschnittlich hoher MigrantInnenanteil usw.) nachweislich in besonderem Maße der gesundheitlichen Unterstützung.
Das Ziel unserer Aktivitäten ist darauf gerichtet, die Bürgerinnen und Bürger in ihrer gesundheitlichen Lebenskompetenz zu stärken und zu befähigen selbstbestimmt mit Erkrankungen und Befindlichkeitsstörungen umzugehen. Gesundheit wird dabei als ein Prinzip der Lebensgestaltung in der Wohnregion verstanden, das es zu fördern und zu verankern gilt.
Konzeptionell orientieren wir uns an den in der Ottawa-Charta der Weltgesundheitsorganisation (WHO) 1986 formulierten Zielen zur Gesundheitsförderung. Hierzu gehören unter anderem die Entwicklung persönlicher Kompetenzen, die Schaffung gesundheitsförderlicher Lebenswelten und die Unterstützung von Gemeinschaftsaktionen. Diese Ziele finden sich in der Umsetzung bei folgenden Angeboten wieder:
- Individuelle psychosoziale Gesundheitsberatung
- Organisation und Durchführung gesundheitsfördernder Aktivitäten im Stadtteil
- Aktive Förderung der institutionellen Zusammenarbeit durch Vernetzung
Die Beratung ist kostenlos und ohne Anmeldungen während der Öffnungszeiten möglich. Im Beratungsprozess geht es neben der Informationsvermittlung vor allem darum, individuelle Ressourcen der Ratsuchenden herauszuarbeiten, gemeinsame Lösungsstrategien zu entwickeln und Selbsthilfepotenziale zu aktivieren.
Der Gesundheitstreffpunkt veranstaltet regelmäßig gesundheitsfördernde Veranstaltungen zu verschiedenen Themen und mit unterschiedlichen Zielgruppen. Hierzu gehören Informations- und Diskussionsveranstaltungen, Gesprächsgruppen/Kurse, Unterrichtseinheiten, Projekt- und Aktionstage, Fortbildungen oder auch Theaterveranstaltungen. Unsere Arbeitsschwerpunkte liegen dabei in der Gewalt- und Suchtprävention, im Bereich Familiengesundheit und in der Gesundheitsförderung älterer Menschen. Die Themen und Angebotsformen der Aktivitäten richten sich stets nach dem aktuellen Bedarf in der Wohnregion, oft werden sie von Institutionen oder von BürgerInnen an den Gesundheitstreffpunkt herangetragen.
Das Netzwerk Gesundheit ist das sichtbare Resultat unserer intensiven institutionellen Zusammenarbeit im Bremer Westen. Die Kooperation mit anderen Einrichtungen und Initiativen ist entsprechend unserer konzeptionellen Ausrichtung wesentlicher Bestandteil der Arbeit. Tatsächlich ist nachhaltige Gesundheitsförderung im Stadtteil ohne den Austausch und die enge Zusammenarbeit mit möglichst vielen Beteiligten weder sinnvoll noch möglich.
Die Teilnahme verschiedener Einrichtungen, Interessengruppen und Einzelpersonen, die einen breiten Erfahrungs- und Wissenshintergrund einbringen, erweist sich dabei als besondere Stärke des Netzwerks, das vor allem folgende Aufgaben hat:
- Gesundheitsprobleme im Stadtteil benennen,
- Ideen und Strategien für diese Probleme entwickeln,
- sich praktisch für die Lösung dieser Probleme engagieren.
Organisatorisch gliedert sich das Netzwerk derzeit in sechs Arbeitsgruppen/-kreise, die ihre Themen aktions- und handlungsorientiert bearbeiten. Der Gesundheitstreffpunkt als unabhängiger Partner fördert diese Zusammenarbeit, in dem er die Arbeit des Netzwerks koordiniert, Informationsaustausch und Kooperationen in und zwischen den Arbeitsgruppen organisiert und die Arbeitsergebnisse wieder in den Stadtteil, an die Institutionen sowie zu den BürgerInnen zurückfließen lässt.
Das Netzwerk Gesundheit ist inzwischen gut verankert und ein akzeptierter Faktor im Bremer Westen geworden. Dieses Netzwerk weiter zu pflegen und durch gemeinschaftliche Aktionen immer wieder mit neuem Leben zu erfüllen, bleibt auch in Zukunft eine ständige Herausforderung für uns MitarbeiterInnen.
Weitere Informationen zu unserer Arbeit finden Sie in unserer Konzeptbroschüre und in unserem aktuellen Jahresbericht, die Sie bei uns anfordern können.
Der Verein
Entstanden ist der Gesundheitstreffpunkt West 1985 im Zuge der gemeindeorientierten Deutschen-Herz-Kreislauf-Präventionsstudie (DHP), die vom Bremer Institut für Präventionsforschung und Sozialmedizin (BIPS) in zwei Bremer Stadtbezirken (Bremen West und Bremen Nord) durchgeführt wurde.
Mit dem Auslaufen der Studie im Jahr 1990 wurde der Gesundheitstreffpunkt West eine gemeinnützig arbeitende Einrichtung (e.V.) und finanziert sich aus öffentlichen Zuwendungen des Senators für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales und aus Spenden. Im Gesundheitstreffpunkt West sind zwei Mitarbeiterinnen und ein Mitarbeiter mit Teilzeitstellen beschäftigt.
Zum Vorstand des Vereins "Gesundheitstreffpunkte" gehören:
Renate Möbius (1. Vorsitzende)
Heike Jess (Kasse), Ehlert Bredenbeck, Wolfgang Klamand, Helmut Zachau
Wir freuen uns, wenn Sie unsere präventive Arbeit durch eine Mitgliedschaft im Verein und/oder eine Spende unterstützen. Der Jahresbeitrag beträgt 13,00 EUR.
Mitgliedsantrag
Hier finden Sie den Mitgliedsantrag:
Mitgliedsantrag.pdf
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Unser Spendenkonto:
Gesundheitstreffpunkte e.V.
Die Sparkasse Bremen
BLZ 290 501 01
Kto.-Nr. 113 06 40
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Beiträge und Spenden an den Verein Gesundheitstreffpunkte sind steuerlich absetzbar.


